Der Verein von der Wende bis ins Jahr 2000

Chronik

 

des Philatelistenvereins 1882 e.V. Hugo Schwaneberger Leipzig

von 1990 bis 2000

29.10.1990 - In Leipzig wir der Landesverband Sächsischer Philatelistenvereine gegründet. Er tritt dem Bund Deutscher Philatelisten bei.

13.11.1990 - Ein 45-jähriger Entwicklungsabschnitt in der 108-jährigen Vereinsgeschichte ist beendet. Die JAG G.W. Leibnitz wird aufgelöst. Die Mitgliederversammlung  beschließt, eine neue Vereinssatzung auf der Grundlage der Organisationsrichtlinie des Bundes Deutscher Philatelisten. Der bisherige Vorstand bereitet als geschäftsführender Ausschuss die erste Mitgliederversammlung nach der neuen Vereinssatzung vor.

31.12.1990 - Der Philatelistenverband der DDR wird aufgelöst.

17.01.1991 - Erste Mitgliederversammlung des „Philatelistenvereins 1882 e.V. Hugo Schwaneberger Leipzig“. Der neu gewählte Vorstand umfasst sechs Philatelisten, in den Prüfungsausschuss werden drei Philatelisten gewählt. Bis zu diesem Zeitpunkt haben sich 32 Philatelisten als Vereinsmitglieder eingetragen. Zum 1.1.1991 wird der Beitritt zum Bund Deutscher Philatelisten beschlossen. Der Verein erhält die Mitgliedsnummer 13 025.

27.10.1991 - Der bisherige Tag der Philatelisten wird in Sachsen durch den „Tag der Briefmarke“ ersetzt.

04.02.1992 - Der Verein wird unter der Nummer 1170 beim Kreisgericht Leipzig-Stadt in das Vereinsregister eingetragen.

14.06.1992 - Als Höhepunkt der Vereinsveranstaltungen 1992 findet ein „Tag der UN-Philatelie statt. Im Mittelpunkt steht der Vortrag von HARALD SCHOBER vom UN- Postamt  in Wien über die Briefmarkenausgaben der UN- Postämter. In einer Briefmarkenausstellung der Offenen Klasse zum Thema „Vereinte Nationen“ zeigen fünf Mitglieder ihre Sammlungen.

29.10. –  31.10.1993 - Aus Anlass des 111-jährigen Vereinsjubiläums richtet der Verein eine Briefmarkenausstellung der Leistungsklasse III mit Offener Klasse aus. Ergänzt wird diese Leistungsschau durch eine Sonderausstellung im Alten Rathaus Leipzig zur Leipziger Post- und zur Vereinsgeschichte.

30.10.1993 - Der Verein richtet im Auftrag des Landesvorstands die zentrale Veranstaltung des Landesverbands zum Tag der Briefmarke aus.

13.11.1993 - Festliche Veranstaltung zum 111-jährigen Vereinsjubiläum im Ratskeller des Neuen Rathauses Leipzig. 23 Mitglieder werden mit der Treuenadel des Bundes Deutscher Philatelisten geehrt.

01.01.1994 - Der Verein zählt 67 Mitglieder.

15.02.1994 - „Dankeschön“- Veranstaltung des Vereins mit den Philatelisten, die zum Gelingen des 111. Vereinsjubiläums beigetragen haben. Die Festschrift zum 111. Jubiläum des Vereins wird der Öffentlichkeit übergeben.

31.12.1994 - Die Betriebsarbeitsgemeinschaft Philatelie  des ehemaligen VEB Anlagenbau Leipzig, die nach 1990 als Gliederung des Kulturbunds e.V. weiterbestand, wird aufgelöst. Die aktiven Mitglieder treten dem Verein bei.

19.06.1995 - Der Verein erwirbt die Grabstelle ihres ersten Vorsitzenden Hugo Schwaneberger auf dem Leipziger Südfriedhof.

10.09.1995 - In der Literaturklasse der „Hansephil 95“ erhält die Festschrift zum 111. Jubiläum des Vereins das Prädikat „Silberbronze“.

23.03.1996 - Die jugendlichen Mitglieder des Vereins schließen sich zur „Interessengemeinschaft Junger Briefmarkenfreunde des Philatelistenvereins 1882 e.V. Hugo Schwaneberger“ zusammen.

26.09. – 28.09.1997 - Der 51. Bundestag und der 98. Deutsche Philatelistentag findet in Leipzig statt. Aus diesem Anlass findet im Neuen Rathaus eine Briefmarkenausstellung unter dem Motto: „500 Jahre Messeprivileg“ statt. Der Verein beteiligt sich mit dem Exponat „Aus dem Vereinsleben des Philatelistenvereins 1882 e.V. Hugo Schwaneberger“. Während des Bundestages werden vom Verein die „Tage der Philatelie 1997“ organisiert.

13.03.1999 - Der Verein wird mit dem Wanderpokal des Landesverbands für die Gewinnung neuer Mitglieder ausgezeichnet.

02.05.1999- Die Mitglieder des Vereins organisieren einen gemeinsamen Besuch der IPRA in Nürnberg.

31.08. – 09.09.2000- Der Verein beteiligt sich an der Ausstellung zum Thema Hobby im Allee Center Leipzig – Grünau.