Der Verein von 1950 bis zur Wende

Chronik

 

des Philatelistenvereins 1882 e.V. Hugo Schwaneberger Leipzig

 von 1950 bis 1990

26.08. – 30.09.1950 - Unter Mitwirkung von Vereinsmitgliedern findet die „1. DEBRIA“ in Leipzig statt.

20.11.1950 - Gesellige Vereinsveranstaltung unter dem Motto „100 Jahre sächsische Dreipfennigmarke“.

07.05. – 16.05.1954 - Als Veranstaltung der Philatelisten des Bezirkes Leipzig findet die 1. Lipsia - Briefmarkenausstellung des Bezirkes Leipzig statt. Fünf Vereinsmitglieder zeigen ihre Exponate.

16.11.1957 - Das 75-jährige Vereinsjubiläum wird mit einer Festveranstaltung im Bachsaal der Leipziger Kongresshalle begangen.

06.07.1958 - Die zentrale Kommission Philatelie im Deutschen Kulturbund beschließt, die bis dahin existierenden Vereinsnamen abzuschaffen.

01.01.1960 - Nach längerer Diskussion legen sich die Mitglieder des Arbeitskreises Schwaneberger den Namen „Arbeitsgemeinschaft Zentrum Leipzig im Deutschen Kulturbund“ zu.

08.09. – 18.09.1960 - Im Alten Rathaus Leipzig findet die internationale Briefmarkenausstellung „Intermess I“ statt. Vereinsmitglieder wirken als Organisatoren und Aussteller mit.

17.03.1962 - Übernahme der Jugendarbeitsgemeinschaft Leipzig Mitte.

18.11.1963 - Nach einem arbeitsreichen Leben verstirbt im Alter von 53 Jahren der Vereinsvorsitzende Heinrich Schmidt. Als vierter Vorsitzender in der Vereinsgeschichte wird Fritz Eisler gewählt.

04.09. - 10.10.1965 - Anlässlich der 800-Jahrfeier der Stadt Leipzig richten Leipziger Philatelisten, unter Vorsitz des Vereinsmitglieds EDGAR KRAUS die internationale Briefmarkenausstellung „INTERMESS III“ aus. Sieben Vereinsmitglieder und die Jugendarbeitsgemeinschaft der AG Zentrum sind mit Exponaten vertreten.

31.03.1967 - FRITZ EISLER legt die Funktion des Vorsitzenden nieder. Nach einer kurzen Übergangszeit, in der HORST PLESSE die Arbeitsgemeinschaft kommissarisch leitet, wird JOHANNES JONAS als neuer Vorsitzender gewählt.

01.06.1967 - Auf Grund einer Vereinbarung mit dem Kulturbund finden ab sofort die Vereinsveranstaltungen im Kulturbundhaus Elsterstr. 35 statt. In den Jahren davor fanden die Zusammenkünfte der zeitweilig 196 Mitglieder unter anderem im Hotel Ernst, Zills Tunnel, Münchner Löwenbräu, Haus der Deutsch- Sowjetischen Freundschaft und in den Räumen der Kongresshalle statt.

01.12.1967 - Der Verein stiftet anlässlich des 85-jährigen Vereinsjubiläums eine Erinnerungsmedaille „85 Jahre Philatelie in Leipzig“. Sie wird zur Jahresabschlussveranstaltung an 50 verdiente Philatelisten verliehen.

30.03. – 31.03.1968 - Aus Anlass des 85-jährigen Vereinsjubiläums führt der Verein eine Briefmarken-Werbeschau durch. Mit 24 Exponaten gewähren Leipziger und Dresdener Philatelisten Einblick in ihre Sammlungen.

19.04.1969 - Gründungskonferenz des Philatelistenverbands im Deutschen Kulturbund in Leipzig. Zu den Teilnehmern, die Leitsätze für die philatelistische Tätigkeit in der DDR und das Statut des Verbands beschließen, gehört das Vereinsmitglied WALTER MENGE.

14.10.1971 - Nach beruflich begründetem Rücktritt des Vereinsvorsitzenden wählt der Vorstand RUDOLF BURGFELD zum neuen Vorsitzenden.

26.10. – 28.10.1972 - Der VIII. Bundeskongress des Deutschen Kulturbunds beschließt, den Namen in „Kulturbund der DDR“ umzuändern.

03.10.- 05.11.1972 - Anlässlich der internationalen Briefmarkenausstellung „INTERARTES“ gründet sich der Bezirksarbeitskreis „Kunst auf Briefmarken“, dem mehrere Vereinsmitglieder angehören.

02.10. – 03.10. 1976 - Unter verantwortlicher Leitung der AG Zentrum findet eine Stadtbezirksbriefmarkenausstellung der Leistungsklasse III statt.

31.10.1976 - Der Verein wird mit der Ehrenmedaille der Philatelie ausgezeichnet.

20.01.1979 - Die Vereinsmitglieder wählen anlässlich der Mitgliederhauptversammlung EBERHARD SCHLESINGER zum neuen Vorsitzenden, nachdem RUDOLF BURGFELD diese Funktion niederlegte, um seiner Tätigkeit als Prüfer und Juror besser nachkommen zu können.

24.03.1979 - Anlässlich des Doppeljubiläums – 30Jahre Philatelie im Kulturbund der DDR –  10 Jahre Philatelistenverband – werden 8 Vereinsmitglieder mit der zu diesem Anlass herausgegebenen Ehrenmedaille ausgezeichnet.

17.06.1982 -In einer Mitgliederversammlung stellt der Vorstand erste Ergebnisse der neu erarbeiteten Chronik vor.

09.10. – 10.10.1982 - Anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums führt die AG Zentrum „Tage der Philatelie“ durch. Im Mittelpunkt steht eine Briefmarkenwerbeschau, die auf 1100 Blatt Ausschnitte aus 39 Sammlungen von Vereinsmitgliedern zeigt. Erstmalig wird das Traditionsobjekt des Vereins der Öffentlichkeit vorgestellt.

10.10.1982 - Die Arbeitsgemeinschaft Junger Philatelisten der AG Zentrum bildet sich auf der Grundlage des Statuts des Phi8latelistenverbands in eine Jugendarbeitsgemeinschaft um. Sie gibt sich den Namen „Gottfried Wilhelm Leibnitz“. Als Vorsitzende wird INES BAUFELD gewählt.

14.10.1985 - In der Literaturklasse der „Sozphilex Postgeschichte“ wird das erste Heft des Arbeitskreises Postgeschichte des Stadtverbands Leipzig mit einer Silbermedaille ausgezeichnet. Die Beiträge dieses Hefts wurden von Vereinsmitgliedern als Beitrag zum 100. Vereinsjubiläum erarbeitet.

01.12.1985 - Die JAG wählt MICHAEL BOST zum neuen Vorsitzenden.

07.06.1987 - Während des XI. Bundeskongresses veranstaltet der Philatelistenverband eine Briefmarkenausstellung zum Thema „Kultur und Frieden“. Neben drei Vereinsmitgliedern beteiligt sich die AG Zentrum mit ihrem Traditionsobjekt. Es enthält in der Leistungsklasse I eine Urkunde im Rang einer Großen Silbermedaille.

13.10.1988 - Zur Erinnerung an den 175. Jahrestag der Völkerschlacht bei Leipzig findet unter großer Anteilnahme der Bevölkerung ein historisches Biwak statt. Mitglieder der JAG G.W. Leibnitz beteiligen sich mit einem historischen Feldpostamt.

16.09. – 24.09.1989 - Im Vestibül der Kongresshalle der „agra“ richten die Mitglieder der AG Zentrum die Ausstellung „Briefmarken und Münzen der DDR“ aus. Auf 2000 Blatt und in 10 Vitrinen zeigen sie eine einmalige kollektive Sammlung philatelistischen Materials der DDR.

15.11.1989 - Die Mitgliederhauptversammlung findet in einer Atmosphäre des gesellschaftlichen Umbruchs statt. Der Vorstand schlägt in Abwägung der kommenden Entwicklung vor, Vorbereitungen zu treffen, die AG Zentrum als Gliederung des Philatelistenverbands der DDR in einen eingetragenen Verein umzuwandeln. Die Mitglieder sprechen dem Vorstand das Vertrauen aus und beauftragen ihn mit der Ausarbeitung einer Vereinssatzung.